Überzeugen(d) im Netz – Abgeordnete und Social Media

Überzeugen(d) im Netz – Abgeordnete und Social Media. (M)eine Workshopreihe an der Akademie für Politische Bildung Tutzing.

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Bereits seit 2013 veranstalte ich (an und) für die Akademie für Politische Bildung die Workshopreihe Überzeugen(d) im Netz – Abgeordnete und Social Media gemeinsam mit dem MedienCampus Bayern und der Professur für Praktischen Journalismus der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Zielgruppe sind aktive Politikerinnen und Politiker sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – von der Lokalpolitik über den Bayerischen Landtag bis zur europäischen Bühne. Diesmal im Fokus: Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl in Bayern. Das Fazit: Wer das Handwerk beherrscht, muss weder brüllen noch Falsches verbreiten. Hier geht’s zum Bericht.

Rezension: Digital Politics. So verändert das Netz die Demokratie

Das Buch „Digital Politics“ ist so komplex, anregend und reizvoll wie das gesellschaftliche Themenfeld selbst. Lesenswert von der ersten bis zur letzten Seite.

Für die Zeitschrift Außerschulische Bildung habe ich mir ein spannendes Buch etwas genauer angeschaut. Aleksandra Sowa, eine der führenden Expertinnen für IT-Sicherheit im deutschsprachigen Raum, hat mit „Digital Politics. So verändert das Netz die Demokratie“ ein äußerst anregendes Werk über informationelle Selbstbestimmung und den Erhalt bürgerlicher Freiheiten geschrieben.  Weiterlesen „Rezension: Digital Politics. So verändert das Netz die Demokratie“

Politprominenz live: Gerhard Schröder und Sebastian Kurz

Eigentlich beschäftigen wir uns in der Akademie für Politische Bildung damit, politische Zusammenhänge genau zu erläutern und unseren Gästen über Tage hinweg politische Urteilskraft zu vermitteln. Manchmal aber machen wir es anders: ein Abend mit Politprominenz, alle sagen „Aah, Oh“, klatschen eifrig, freuen sich vielleicht noch über ein Selfie oder den Empfang im Anschluss, und ich mich über das Interesse der Medien. Inhaltlich kommt sogar auch etwas in Gange, so wie bei den beiden Diskussionen mit Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und dem österreichischen Außenminister und wohl bald ÖVP-Vorsitzenden Sebastian Kurz. Viel Vergnügen beim Lesen.

Rezension: Ziemann – Veteranen der Republik

Die Erinnerung an den Krieg war nach 1918 ein zentrales politisches Konfliktfeld. Sozialdemokratische Veteranen beispielsweise nutzten die demokratische
Öffentlichkeit, um eine pazifistische Deutung des Krieges zu vertreten und gegen den heroischen Nationalismus der Rechten zu verteidigen. Diese pro-republikanischen Erinnerungen stehen im Mittelpunkt der Studie von Benjamin Ziemann (University of Sheffield). Meine Rezension erschien in der Ausgabe 2/2016 der Zeitschrift Außerschulische Bildung. Weiterlesen „Rezension: Ziemann – Veteranen der Republik“

Die neue Radikalität (www.apb-tutzing.de)

Es gibt Themen, die sind so zeitlos, dass man sie auch noch nach vier Wochen posten kann: Mitte Juni fand an der Universität Passau der Tetralog der Akademie für Politische Bildung in Zusammenarbeit mit den Festspielen Europäische Wochen statt. Über die Radikalisierung in der politischen Debatte diskutierten dabei unter anderem BR-Chefredakteur Sigmund Gottlieb, der Politikwissenschaftler Werner Patzelt sowie der Schauspieler und Regisseur Michael Lerchenberg. Ein sehr wichtiges Thema, eine sehr tiefgründige Diskussion, ich durfte für die Akademie berichten…

Rezension: Kroll / Zehnpfennig – Ideologie und Verbrechen

Die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts waren ideologisch begründet. Den logischen Konsequenzen aus dem Denken der Ideologen widmet sich der Sammelband von Frank-Lothar Kroll (TU Chemnitz) und Barbara Zehnpfennig (Passau). Sie haben Experten aus der Geschichts- und Politikwissenschaft, Philosophie, Soziologie und Rechtswissenschaft gebeten, sich mit dem ideologischen Denken an sich, mit dem Zusammenhang von Ideologie und Verbrechen sowie mit den Beziehungen zwischen Kommunismus und Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Meine Rezension erschien in der Ausgabe 1/2016 der Zeitschrift Außerschulische Bildung. Weiterlesen „Rezension: Kroll / Zehnpfennig – Ideologie und Verbrechen“

Tweets, Blogs – #apbdigital!

Die Digitalisierung stellt das journalistische Selbstverständnis in Frage. Ein Journalist soll immer mehr Themen in immer weniger Zeit bearbeiten können, am besten gleichzeitig in Print-, Audio- und Videoformaten. Dabei soll er tiefer bohren als die Konkurrenten, schneller und öffentlichkeitswirksamer sein. Unmöglich?! In der Akademie für Politische Bildung haben mehr als 50 Journalistinnen, Journalisten und Medienwissenschaftler unter meiner Leitung über das Sichern journalistischer Qualität in Zeiten von Beschleunigung, Nachrichtenflut und Pushbaiting, über Recherche im Web und den Schutz von Informanten sowie über die Folgen der Digitalisierung für die Journalistenausbildung diskutiert. Außerdem haben sie erörtert, wie sich Print, Online und Soziale Medien sinnvoll ergänzen können – am Beispiel ausgezeichneter Projekte. Mehr dazu gibt es hier zu lesen.