Rezension: Ziemann – Veteranen der Republik

Die Erinnerung an den Krieg war nach 1918 ein zentrales politisches Konfliktfeld. Sozialdemokratische Veteranen beispielsweise nutzten die demokratische
Öffentlichkeit, um eine pazifistische Deutung des Krieges zu vertreten und gegen den heroischen Nationalismus der Rechten zu verteidigen. Diese pro-republikanischen Erinnerungen stehen im Mittelpunkt der Studie von Benjamin Ziemann (University of Sheffield). Meine Rezension erschien in der Ausgabe 2/2016 der Zeitschrift Außerschulische Bildung. Weiterlesen

Die neue Radikalität (www.apb-tutzing.de)

Es gibt Themen, die sind so zeitlos, dass man sie auch noch nach vier Wochen posten kann: Mitte Juni fand an der Universität Passau der Tetralog der Akademie für Politische Bildung in Zusammenarbeit mit den Festspielen Europäische Wochen statt. Über die Radikalisierung in der politischen Debatte diskutierten dabei unter anderem BR-Chefredakteur Sigmund Gottlieb, der Politikwissenschaftler Werner Patzelt sowie der Schauspieler und Regisseur Michael Lerchenberg. Ein sehr wichtiges Thema, eine sehr tiefgründige Diskussion, ich durfte für die Akademie berichten…

Rezension: Kroll / Zehnpfennig – Ideologie und Verbrechen

Die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts waren ideologisch begründet. Den logischen Konsequenzen aus dem Denken der Ideologen widmet sich der Sammelband von Frank-Lothar Kroll (TU Chemnitz) und Barbara Zehnpfennig (Passau). Sie haben Experten aus der Geschichts- und Politikwissenschaft, Philosophie, Soziologie und Rechtswissenschaft gebeten, sich mit dem ideologischen Denken an sich, mit dem Zusammenhang von Ideologie und Verbrechen sowie mit den Beziehungen zwischen Kommunismus und Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Meine Rezension erschien in der Ausgabe 1/2016 der Zeitschrift Außerschulische Bildung. Weiterlesen

Tweets, Blogs – #apbdigital!

Die Digitalisierung stellt das journalistische Selbstverständnis in Frage. Ein Journalist soll immer mehr Themen in immer weniger Zeit bearbeiten können, am besten gleichzeitig in Print-, Audio- und Videoformaten. Dabei soll er tiefer bohren als die Konkurrenten, schneller und öffentlichkeitswirksamer sein. Unmöglich?! In der Akademie für Politische Bildung haben mehr als 50 Journalistinnen, Journalisten und Medienwissenschaftler unter meiner Leitung über das Sichern journalistischer Qualität in Zeiten von Beschleunigung, Nachrichtenflut und Pushbaiting, über Recherche im Web und den Schutz von Informanten sowie über die Folgen der Digitalisierung für die Journalistenausbildung diskutiert. Außerdem haben sie erörtert, wie sich Print, Online und Soziale Medien sinnvoll ergänzen können – am Beispiel ausgezeichneter Projekte. Mehr dazu gibt es hier zu lesen.

Neues aus der Akademie für Politische Bildung: Innovation und Fluchtursachen

In der Akademie am Ufer des Starnberger Sees ist im April wirklich was geboten: innerhalb von wenigen Tagen habe ich an zwei super besetzten Veranstaltungen teilnehmen dürfen – die aber von ihren Themen unterschiedlicher nicht sein konnten: Fluchtursachen (unter anderem mit Bundes-Entwicklungsminister Gerd Müller) und Innovation (mit DEM Leschs-Kosmos Harald Lesch). Lest und schaut (tatsächlich sind auch Videos dabei) Euch durch die Berichte!

Neues aus der Akademie: Vom Brexit und Nazizählern

Nach erneuter Babypause werde ich an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing wieder als Berichterstatter aus unseren Tagungen aktiv. Rund um Ostern durfte ich an zwei sehr interessanten Veranstaltungen teilnehmen: eine über die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands und eine über den möglichen Brexit – also den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union nach dem Referendum im Juni.Viel Vergnügen also mit hoffentlich les-, klick- und nachvollziehbarer politischer Bildung!

APB Tutzing: Flüchtlinge in Bayern – wer ist verantwortlich?

Politische Bildung auf der Höhe der Zeit erlebe ich derzeit häufiger in meinem Arbeitsalltag. So durfte ich für die Akademie für Politische Bildung über eine Veranstaltung berichten, bei der sich die oberbayerische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und Staatskanzleichef Marcel Huber über die Verantwortung der Kirche, Bayerns und Europas in der aktuellen Migrationsfrage austauschten. Ich wünsche mir, die politische Diskussion zu diesem Thema würde immer so konstruktiv ablaufen wie an diesem Abend…