Wie Technik den Journalismus verändert

Technische Innovationen werden den Journalismus nachhaltig verändern. Einige Medienhäuser machen bereits heute erste Erfahrungen mit künstlicher Intelligenz, automatisierter Kommunikation, personalisierten News-Angeboten sowie 360-Grad-Berichterstattung und Virtual Reality. Bei der Tutzinger Journalistenakademie „Wie Technik den Journalismus verändert“ haben Nach-, Vor- und Querdenker gezeigt, was in der Medienwelt der nächsten Jahre möglich ist. Ich durfte den Spaß organisieren – auf der Homepage der Akademie gibt’s eine Kurzzusammenfassung…

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Tweets, Blogs – #apbdigital!

Die Digitalisierung stellt das journalistische Selbstverständnis in Frage. Ein Journalist soll immer mehr Themen in immer weniger Zeit bearbeiten können, am besten gleichzeitig in Print-, Audio- und Videoformaten. Dabei soll er tiefer bohren als die Konkurrenten, schneller und öffentlichkeitswirksamer sein. Unmöglich?! In der Akademie für Politische Bildung haben mehr als 50 Journalistinnen, Journalisten und Medienwissenschaftler unter meiner Leitung über das Sichern journalistischer Qualität in Zeiten von Beschleunigung, Nachrichtenflut und Pushbaiting, über Recherche im Web und den Schutz von Informanten sowie über die Folgen der Digitalisierung für die Journalistenausbildung diskutiert. Außerdem haben sie erörtert, wie sich Print, Online und Soziale Medien sinnvoll ergänzen können – am Beispiel ausgezeichneter Projekte. Mehr dazu gibt es hier zu lesen.