Album des Monats: Husky – Ruckers Hill (April 2015)

Seit Monaten befindet sich mein Blog im Dornröschenschlaf – ein wirklich, wirklich großes Schreibprojekt bindet derzeit all meine Schaffenskraft. Der erste Longplayer von Husky aber bewirkt, dass ich zumindest wieder einmal ein Album des Monats verkünde: passend zum Monatsende das für April 2015 – Ruckers Hill!

Seit die Australier zu Beginn des Jahres 2012 die EP Forever So veröffentlicht haben, warte ich auf das erste volle Album. Und das hat sich gelohnt. Husky liefern Folk-Pop vom Feinsten (und zwar ohne mehrstimmiges Banjo-Zupfen und Mitsing-Refrains): mehrstimmiger, harmonischer Gesang, melancholische oder vor Lebensfreude überschäumende Melodien und dazu noch schöne Texte. Das ganze Album, so lobte auch der Westdeutsche Rundfunk, „wirkt erstaunlich homogen und beruhigend, lebt vom schier unerschöpflichen Gespür seiner Beteiligten an wunderschönen Melodien“.

Anstatt an dieser Stelle Song für Song zu besprechen, empfehle ich Euch einfach, die folgenden Videos anzuschauen und für einige Minuten im Sound von Husky und dem aktuellen Album Ruckers Hill zu verschwinden. Viel Spaß dabei!

 

 

Alle Infos zu allen Titeln gibt’s übrigens hier vom Songschreiber selbst: „Track by Track“ mit Husky Gawenda.

 

 

 

Ebenfalls hörenswert aus dem April 2015:

Calexico – Edge of the Sun. Ein grundsolides Album, das leider etwas zu lange braucht, um Fahrt aufzunehmen und den typischen, treibenden Mexicana-Sound richtig zu entfalten. Darum eben nicht das Album des Monats. Mark Knopfler – Tracker. Was der Mann anpackt, klingt einfach gut, und das seit 35 Jahren. Tracker bietet, was man vom Mastermind der Dire Straits erwartet: Wundervolle Harmonien auf der Gitarre, meist ruhig und nachdenklich, der Sound für einen entspannten Frühlingsabend.

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