Unterwegs in: Jaén (PNP, November 2008)

In dieser spanischen Provinz, im Norden Andalusiens, überraschen Städte wie Jaén, Úbeda und Baeza mit dem Erbe der arabischen Herrschaft. Und Olivenbäume gibt’s, so weit das Auge reicht. Davon durfte ich mich 2008 auf einer Pressereise von Tourespana überzeugen.

Olivenhaine, so weit das Auge reicht: Dabei sind die Bäume hier nur ein kleiner Teil der 60 Millionen Exemplare, die die Landschaft der Provinz Jaén prägen (Fotos: Haas).

„Die Olivenhaine von Jaén sind das Leben, sind das Licht, Hier wird Gott zum Menschen. Umarme einen Olivenbaum, und vergiss die Welt.“ So sprechen die Bewohner Jaéns über ihre Provinz im Süden Spaniens. Man lebt hier hauptsächlich vom Olivenöl, Jaén ist der weltgrößte Produzent. Die Hügellandschaft wird dominiert von 60 Millionen Olivenbäumen, aus denen hin und wieder bemerkenswert schöne Städte auftauchen.

Die Kathedrale von Jaén – zu sehen sind nur einige der 39 Balkone.

Das Bild der Provinzhauptstadt Jaén beherrscht die Burg Santa Catalina. Die alte arabische Festung thront auf einem steil abfallenden Berg mehrere hundert Meter über der Stadt. Unten erhebt sich aus den engen Gassen die Kathedrale, dort, wo bis ins 13. Jahrhundert noch die größte Moschee des arabisch besetzten Jaén stand. Gut 250 Jahre haben die Architekten an dem Gotteshaus gebaut und es zu einer Trutzburg christlichen Glaubens werden lassen. Das Kirchenschiff ist 54 Meter hoch und wird von 20 Säulen getragen. Um die Reliquie, das Schweißtuch Jesu, angemessen präsentieren zu können, besitzt die Kathedrale zudem 39 Balkone.

Schon gewusst, woraus eine Olive eigentlich genau besteht? In der Provinz Jaén erfährt man es auf alle Fälle.

Mehr zu Úbeda und Baeza und der Natur in der Provinz gibt’s in den Teilen 2 und 3 in den nächsten Wochen…

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