Happy Birthday: Brian May

Einer meiner größten Musikhelden hat Geburtstag. Brian Harold May, der Gitarrist von QUEEN, wird am 19. Juli 65 Jahre alt. Ich mache eine tiefe Verbeugung – und zähle meine liebsten Gitarrensoli auf.Man kann von all dem, was nach QUEEN kam (vom Musical „We will rock you“ über QUEEN & Paul Rodgers bis neuerdings QUEEN Extravaganza und QUEEN & Adam Lambert) halten, was man will: Was Brian May für diese Band und die Rockmusik überhaupt geleistet hat, lässt sich kaum in Worte fassen.

Das hier ist so schön, das bringt mich fast zum Weinen – Brian May solo mit Last Horizon:

Brian May: Platz 26 in der Rolling-Stone-Liste der besten Gitarristen aller Zeiten, Komponist und Sänger, Physiker und Buchautor. Mit seiner Red Special hat Brian May über Jahrzehnte den Klang von QUEEN geprägt – bis zum Ende der 70er-Jahre hat er mit seiner selbstgebauten Gitarre alle Klangeffekte selbst erzeugt und damit Synthesizer, Streichorchester oder Blechblasinstrumente ersetzt. Manchmal klingt die Red Special wie ein ganzer Chor oder eine Singstimme: der Übergang zwischen Gesang (vor allem, wenn Queen-Drummer Roger Taylor kreischt) und Instrument ist dann kaum zu erkennen. Ebenso auffallend ist der Echo-Effekt, wenn er mehrstimmig mit sich selbst spielt.

Und hier ein Solo mit dem Doppler-Effekt: Brighton Rock

Ich habe Brian May bei mehreren Konzerten live gesehen. Was er musikalisch von sich gibt, ist umwerfend. Und wie er sich gibt, ist ungewöhnlich für einen Rockstar: Ruhig und bescheiden steht er in der zweiten Reihe, macht sich selbst auf der Bühne seine Gedanken und teilt sie mit dem Publikum.

Queen rocken live: Crazy little thing called love

Auffallend ist: Je später die Werke von QUEEN, desto mehr dominieren einzelne Soli von Brian May die Musik der Band. Aus den folgenden und schon geposteten Titeln eine TOP 20 zu basteln, traue ich mich nicht. Die schönsten aber seht bzw. hört Ihr hier. Danke für all das!

  • Brian May solo: Another World und Last horizon.
  • Tanzschritte auf der E-Gitarre: Lazing on a Sunday Afternoon, Millionaire Waltz und Dreamer’s ball
  • Die kennt jeder: Bohemian Rhapsody, We will rock you, Crazy little thing called love
  • Von Made in Heaven, das 1995 nach dem Tod von Freddie Mercury erschien: Too much love will kill you, You don’t fool me, A winter’s tale

Und hier ein Rock-Hammer ganz aktuell: Tie your mother down aus der QUEEN & Adam Lambert-Show vom 30. Juni 2012 in Kiew.

  • Wie schön die Red Special jault: A kind of magic
  • Rock-Hammer aus den 80ern und frühen 90ern: Hammer to fall, One vision, I want it all, Hitman, Headlong
  • Fernöstlich: Chinese torture

Noch einmal zum Weinen schön – und so wehmütig: Bijou

  • Genauso schön und ebenfalls vom letzten Album, auf dem Freddie Mercury noch lebte (Innuendo von 1991): Das solo in These are the days of our lives. Hier nun noch der Titelsong: Innendo, eine wahre Rock-Oper!

NOCH VIEL MEHR BRIAN MAY AUF

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