Unterwegs in: Barcelona (II)

Die Fotostrecke aus der Stadt des Modernisme geht weiter – mit den zwei berühmtesten Häusern von Antoni Gaudí: Casa Batlló und Casa Milà.

Ganz zentral in Barcelona, nur wenige hundert Meter vom Placa de Catalunya entfernt, liegt die Casa Batlló. Gaudí hat sich hier in den Jahren 1904 bis 1906 verwirklicht: Wellenbewegungen, Bildhauerei, Keramik überall.

Die Fassade der Casa Batlló zeigt die Legende des Heiligen Georg – er ist der Schutzpatron Kataloniens (alle Fotos: Haas).

Die Kamine und Schindeln auf dem Dach der Casa Batlló erinnert an einen Drachen.

Auf der Fassade sieht man die Legende des Heiligen Georg, Balkone wie Totenköpfe und Drachenmäuler. Dazu kann man eine Wohnung besichtigen, wie sie vor 100 Jahren eingerichtet wurde. Ich lasse noch mehr Bilder sprechen…

Farben und Formen in der Casa Batlló.

Eine tolle Konstruktion ist der Lichthof der Casa Battló: je höher man im Treppenhaus steigt und je heller es wird, desto dunkler werden die Fliesen.

Auf dem Dachboden der Casa Batlló.

Nicht weniger beeindruckend ist die Casa Milà, das Gaudí zwischen 1906 und 1910 errichten ließ. Und auch hier zeigte er sich als Vordenker: natürliche Belüftung, individuell verschiebbare Wände, eine Tiefgarage. Und egal wo man sich befindet, immer flutet Licht aus einem der drei Innenhöfe durchs Fenster.

Einer der drei Innenhöfe der Casa Milà – Lichtquellen für alle Wohnungen.

Die unregelmäßige Fassade mit den Vorsprüngen brachte der Casa Milà schnell den Spottnamen La Pedrera (Der Steinbruch) ein.

Beide Gebäude gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Völlig zurecht – oder wagt es jemand, zu widersprechen?

Schornsteine auf dem Dach der Casa Milà.

 

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